Kampagne
Atomkraft

Auch am kommenden Montag wieder:

Montagsdemo gegen die Laufzeitverlängerung
für Atomkraftwerke!

DIE LINKE ist dabei!

 

Teilnahme an Krisendemo und Treffen mit GenossInnen aus Wuppertal

 

Leitanträge

Entwurf für ein Programm der Partei DIE LINKE


Änderung der Bundessatzung


Änderung der Wahlordnung


 

Änderung der Schiedsordnung


Ordnung für Mitgliederentscheide

 

Leitanträge des Parteivorstandes an die 2. Tagung des 2. Parteitages der Partei DIE LINKE vom 21. bis 23. Oktober 2011 in Erfurt - Beschluss des Parteivorstandes vom 2. und 3. Juli 2011

 

 
 
Die Eröffnung in Bildern
Vorbereitungen
Unser Vermieter Herr Keil mit Sabine Leidig
Außenansicht des Büros
Die Ruhe vor dem Sturm
Blumengesteck auf der Theke
Kreisvorsitzender Lothar Löll begrüßt die Gäste
Sabine Leidig und Willi van Ooyen
Nochmal Sabine und Willi
Zuhörer
Ulrich Wilken
Hermann Schaus
Betriebsratskollege von Pirelli
Lothar Löll im gespräch mit Walther Busch-Hübenbecker
Horst Raupp und Hermann Schaus
Das neue linke Gitarrenduo: Martin Deistler und Lothar Löll
Blick in die Runde
Landrat Dietrich Kübler und Lothar Löll
Bürgermeister Uwe Veith und Ady Hertel

„Nein“ zum würdelosen Hartz-IV-Deal

Waldhessen. Die hiesige Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig (Fraktion DIE LINKE) erklärt, warum Sie heute (Freitag, 25. Februar 2011) gegen das vorgelegte Gesetzespaket zur Hartz-IV-Reform gestimmt hat:

In Deutschland ist die Ungleichheit bei den Einkommen (Gini-Koeffizient) – im Vergleich zu den anderen OECD-Staaten – in den vergangenen 10 Jahren besonders stark gewachsen: Also immer mehr immer ärmeren Menschen stehen immer mehr immer reichere gegenüber (1).

Anstatt eine gesellschaftliche Debatte über dieses Problem anzustoßen und den Bedürftigen Personen wirklich gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, hat die Bundesregierung einen Regelsatz nach Kassenlage (für Erwachsene 364 Euro) systematisch kleingerechnet (2). Kinder und Jugendliche bekommen statt mehr Geld Gutscheine – auf Antrag. Das ist diskriminierend, bürokratisch und teuer. Auch zukünftig gibt es keine Mindestlöhne und keinen Schutz gegen entwürdigende Arbeit. Leiharbeiter erhalten auch zukünftig keinen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das Zwei-Klassen-System in der Erwerbsarbeit bleibt.

Die Abstimmung zur Frage des Existenzminimums, also zu einer Grundrechtefrage, wurde an diesem heutigen Freitag durch den Bundestag gepeitscht. Skandalös ist, dass die SPD wider besseren Wissens einer nicht verfassungskonformen Regelleistungsbestimmung zustimmen will.

Informationen zu den zu beschließenden Regelungen werden den Abgeordneten durch die Bundesregierung vorenthalten. Damit ist den Abgeordneten zur Abstimmung am Freitag im Bundestag unklar, wieso die 3 Euro Regelleistungserhöhung zum 1. Januar 2012 nicht sofort erfolgt, zuzüglich zu den geplanten 5 Euro. Handelt es sich doch um eine Dynamisierung der Regelleistung für die Zeit vom Juli 2009 bis zum Juni 2010.  Unklar bleibt, wie die in Zukunft im Eingliederungsetat fehlenden 4 Milliarden Euro finanziert werden sollen.
Unklar bleibt, ob für Menschen mit Behinderungen ab dem 25. Lebensjahr im Haushalt Bedürftiger die Regelleistung tatsächlich die volle Höhe erreichen soll und nicht nur bei 80 Prozent liegen wird.

Von den Spitzen der CDU/CSU, FDP und SPD wird die Demokratie verhöhnt: Sie missachten die Grundrechte der Bedürftigen machen die Abgeordneten, die über die Umsetzung eines Grundrechts befinden sollen, zu Statisten in einem unwürdigen Politiktheaters gemacht.

(1)   Die Hans-Böckler-Stiftung dokumentiert dies als Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der DIW-Forscher Markus Grabka und Joachim Frick: http://www.boeckler.de/32014_113229.html

(2)   Das Statistische Bundesamt hat im Auftrag der Fraktion DIE LINKE eine neue, wahrhaftige, Auswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichproben 2008 vorgelegt. Daraus ergäbe sich ein Wert von 392 Euro. Es ist zu betonen, dass bei der Sonderauswertung sämtliche, in dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung vorgesehenen Abschläge und Kürzungen übernommen worden sind. Das Ergebnis stellt nicht die geforderte Regelsatzhöhe der Fraktion DIE LINKE dar, sondern lediglich einen ersten Schritt zur Ermittlung eines sachgerechten und verfassungsgemäßen menschenwürdigen Existenzminimums. Allerdings erlaubt erst die Sonderauswertung eine weitergehende Analyse, wie sie in dem Papier „Existenzminimum kleingerechnet. Alternative Berechnungen zu Hartz-IV-Regelsätzen“ vorgelegt worden ist: http://dokumente.linksfraktion.de/inhalt/20101129-alternative-berechnungen-hartz-regelsatz.pdf

Um der Forderung des Bundesverfassungsgerichts nach Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Ermittlung des Existenzminimums Rechnung zu tragen, wurden die Ergebnisse des Statistischen Bundesamts allgemein zugänglich gemacht:  http://www.linksfraktion.de/nachrichten/statistisches-bundesamt-legt-auftrag-fraktion-linke-neue-auswertung-einkommens-verbrauchsstichproben-2008/


Die komplette namentliche Abstimmung findet ihr hier: http://dokumente.linksfraktion.de/inhalt/20110225-regelbedarfe.pdf



Bisher kamen 22% des Bahnstroms aus AKWs (Foto: Viktor Mildenberger / pixelio.de)

„Die Bahn muss sofort auf die Nutzung von Atomenergie verzichten, einen ambitionierten Plan vorlegen, wie sie aus der Kohleverstromung aussteigt und sich umgehend von Atom- und Kohlelobbyisten in den eigenen Reihen trennen.“ sagt Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag anlässlich der Debatte um das Moratorium zur Laufzeitverlängerungen von AKWs.

Leidig weiter: „Die Bahn als größter Stromverbraucher Deutschlands steht in der Verantwortung, die Risiken und Nebenwirkungen der Nutzung von Atom- und Kohleenergie zeitnah auf Null zu bringen. Sie muss daher umgehend aus den Verträgen zum Atomkraftwerk Neckarwestheim sowie zum Kohlekraftwerk Datteln aussteigen. Der augenblickliche Stromengpass der Bahn muss zum Anlass genommen werden, massiv in erneuerbare, dezentrale Stromerzeugung zu investieren.

Bahnchef Grube sowie Aufsichtsrat Großmann sind für diese Aufgabe nicht geeignet. Grube mahnte  zwar angesichts der japanischen Katastrophe eine schnellere Wende hin zu erneuerbaren Energien an, sprach sich aber noch 2010 in einem offenen Brief für die Laufzeitverlängerung von AKWs aus. Als ehemaliger Daimler- und EADS-Manager ist er zudem fest mit fossilen Industriebereichen verbunden. Jürgen Großmann ist Vorstandvorsitzender des Stromgiganten RWE und hat damit ein Interesse, den Atom- und Kohlestrom an die Bahn zu verkaufen. Er ist als Aufsichtsrat damit völlig ungeeignet. Auf seinen Einfluss ist es vermutlich zurückzuführen, dass Grube den offenen Brief mitunterzeichnete.“

10. Juni 2011

Die Landesregierung drückt Kommunen in unsoziale Sparmaßnahmen

„Hunderttausende einkommensschwacher Haushalte werden in Zukunft weniger Unterstützung für Miete und Heizung erhalten. CDU und FDP haben durchgesetzt, dass Kommunen und Kreise künftig eine Pauschale für die Erstattung der Kosten für Miete und Heizung von Hartz-IV-Beziehern festlegen können, anstatt die tatsächlichen Kosten zu bezahlen. Mit der fortgesetzten Austrocknung der kommunalen Finanzen sorgt sie dafür, dass die Gemeinden dies auch umsetzen“, erklärt Gabi Faulhaber, stellvertretende Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen.

„Die Pauschale liegt in den meisten Fällen unter den tatsächlichen Kosten für Miete und Heizung. Einkommensschwache Menschen müssen dann einen erheblichen Teil ihrer sozialen Hilfe dafür aufwenden. Dadurch werden immer mehr Menschen zu einem Leben unter dem Existenzminimum gezwungen. Betroffen sind Bezieherinnen von Hartz IV und Grundsicherung.

In den Kommunalparlamenten wird DIE LINKE dafür eintreten, dass weiterhin die tatsächlich entstandenen Unterkunftskosten ausgezahlt werden. Denn es besteht die Gefahr, dass einkommensschwache Menschen sonst gezwungen werden, ihre Wohnungen in Vierteln oder Gemeinden mit guter Infrastruktur aufzugeben und in billigere Wohnquartiere und strukturschwächere Regionen auszuweichen.

Es kann nicht sein, dass einkommensschwache Menschen in Ghettos abgedrängt werden, in denen sich die sozialen Probleme häufen. Das hat sich die Landesregierung in Wisconsin in den USA abgeschaut. Doch auch dort kämpfen die Menschen in der letzten Zeit sehr aktiv gegen diese Verarmungspolitik.“



Schuldenbremse: Blankoscheck für Sozialabbau ist ungedeckt!

Pressemitteilung Wiesbaden, 28. März 2011

Anlässlich der Volksabstimmung über die Verankerung der Schuldenbremse in der Hessischen Verfassung erklärt der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen:

 

„Der Blankoscheck für Sozialabbau, den die Landesregierung sich mit der Abstimmung über die Schuldenbremse ausstellen lassen wollte, ist ungedeckt.

Zwar hat sich eine Mehrheit bei der Abstimmung für ausgeglichene Landeshaushalte ausgesprochen. Aber ein Drittel Ablehnung macht auch deutlich, dass ein Kürzen im Sozialen, bei Bildung und Zukunftsinvestitionen nicht ohne Widerspruch bleiben wird.

DIE LINKE hat als einzige Fraktion im Landtag gegen die Schuldenbremse und nun bevorstehende Kürzungs- und Sparprogramme votiert und wird weiterhin zusammen mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und anderen Organisationen gegen Bildungs- und Sozialabbau mobil machen.“

 

Das breite gesellschaftliche Bündnis, das sich gegen die schwarz-gelben Kürzungspläne formiert habe, werde entschiedenen Protest organisieren, wenn die Landesregierung das Abstimmungsergebnis über die Schuldenbremse als Argument für Sozialabbau zu nutzen versuche, so van Ooyen.

„Die schwarz-gelbe Koalition in Wiesbaden wird den 27.März 2011 in schlechter Erinnerung behalten, wenn sie meint, jetzt mit ungebremstem Sozialabbau beginnen zu können. Ein neoliberaler Radikalkurs wird gegen ein Drittel der Menschen in Hessen nicht durchzusetzen sein – und das ist auch gut so!“



Gute Nachricht: Das endgültige Aus für Biblis A und Biblis B und die anderen derzeit abgeschalteten Atomkraftwerke rückt näher

Pressemitteilung Wiesbaden, 31. März 2011

Der Vorsitzende der Reaktorsicherheitskommission, Rudolf Wieland, kündigte am Donnerstag in Berlin an, dass der Schutz vor Flugzeugabstürzen bei den deutschen Atomraftwerken ‚mit ins Auge genommen‘ werden müsse. Dazu erklärt Janine Wissler, energiepolitische Sprecherin und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag.

 

„Es ist seit langem bekannt, dass die ältesten AKWs keine ausreichend dicken Hüllen haben, um einen Flugzeugabsturz zu überstehen und eine Nachrüstung sich nicht lohnt. Die Ankündigung Wielands muss zur Konsequenz haben, dass die für die Zeit des Moratoriums abgeschalteten AKWs für immer stillgelegt werden. Das wäre nur zu begrüßen.

Auf der anderen Seite ist es sehr traurig, dass erst die Atomkatastrophe in Japan lange bekannte Fakten wieder ins Blickfeld rücken lässt. Und es wird nochmals deutlich, wie verantwortungslos Schwarz-Gelb gehandelt hat, als es die Laufzeiten für Schrottreaktoren wie Biblis A und Biblis B verlängerte.“

 

Wie ihre Vorgängerin Silke Lautenschläger habe auch Lucia Puttrich (CDU) als Hessische Umweltministerin bisher leider vor allem die Interessen der Atomlobby im Auge gehabt und die Sicherheit der Menschen den Gewinnen von RWE untergeordnet, so Wissler. Damit müsse nun endgültig Schluss sein.

DIE LINKE. Odenwaldkreis bedankt sich bei ihren Wählerinnen und Wählern

Wir bleiben: Original Sozial- auch nach der Wahl

Lothar Löll (Kreisvorsitzender DIE LINKE. Odenwaldkreis)

Hessen hat neue Kommunalparlamente gewählt.
DIE LINKE konnte hessenweit die Zahl ihrer Mandatsträger erhöhen.
Auch im Odenwaldkreis ist es gelungen ins Stadtparlament von Michelstadt einzuziehen.
Peter-Jochen Bosse wird für die LINKE in den nächsten 5 Jahren dort soziale Politik vertreten.
Im Kreistag konnten, trotz geringfügiger Stimmenverluste, die beiden Mandate beibehalten werden, die die LINKE bereits inne hatte.
Damit ist auch hier weiterhin für sozialen Gegenwind gesorgt. DIE LINKE wird genau hinsehen, welche Politik im Odenwaldkreis künftig gemacht wird.

Die Partei DIE LINKE wird auch weiterhin die Ursachen für die derzeit herrschende Politik der Umverteilung von unten nach oben benennen. Ob Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke, ob völkerrechtswiedrige Kriege, ob Hartz IV oder die Verweigerung eines flächendeckenden Mindestlohns, ob das Versagen in der Gesundheitspolitik oder angestrebte Privatisierungen im öffentlichen Sektor: die Wurzeln sind in den Eigentumsverhältnissen zu suchen.
Der Grund allen Übels ist der Kapitalismus. In Deutschland, wie auf der ganzen Welt regieren die Banken und Konzerne und bestimmen über die Menschen, und nicht deren gewählte Regierungen!
Oskar Lafontaine formulierte es in seiner Auftaktrede zum Kommunalwahlkampf in Frankfurt:: "Wir müssen die Frage stellen: Wem gehört aus welchen Gründen was?"
Und er zitierte Brechts "Fragen eines lesenden Arbeiters:

"Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Schleppten sie etwa die Felsbrocken heran..."

Diejenigen, die die Felsbrocken in diesem Land schleppen, haben am wenigsten davon. Andere streichen dafür die Profite ein. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander.

Es ist unsere Pflicht und Aufgabe als LINKE Ungerechtigkeit beim Namen zu nennen, die Verursacher beim Namen zu nennen und uns zusammen mit den sozialen Bewegungen, den Gewerkschaften und den Sozialverbänden dafür einzusetzen, daß diese Ungerechtigkeiten verschwinden.

Das "Bündnis für ein handlungsfähiges Hessen" ist ein guter Anfang.
Die zahlreichen Stimmen, die sich gegen die Festschreibung der Schuldenbremse in der hessischen Verfassung ausgesprochen haben, lassen einen ungebremsten Sozialkahlschlag nicht zu. Viele Bürgerinnen und Bürger haben verstanden. Die Stimmverteilung in der Bevölkerung ist längst nicht so eindeutig, wie im Parlament.

Wir brauchen einen Politikwechsel! Dieses Land braucht eine starke LINKE! In den Kommunen und Kreisen, in den Ländern und im Bundestag!


 

DIE LINKE : 2 Sitze

1 Krichbaum, Erich             3457

2 Bosse, Peter                    3456

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Ersatzpersonen

3 Löll, Elke                            3211

4 Krieger, Stephan              3111

5 Marx, Helga                       3067

6 Hupperten, Janina           2985

7 Löll, Lothar                        2930

8 Krieger, Tanja                   2912

9 Hartmann, Traude           2900

10 Hupperten, Diana           2861

11 Kirsch, Franz                   2858

12 Suchanek, Petra            2824

13 Diegelmann, Harald       2746

14 Schöbel, Jörg                  2736

15 Stortchilov, Anton         2713

16 Keil, Thomas                  2028

17 Klaumünzner, Joachim  1961

18 Wagner, Ottmar             1955

Rede zum diesjährigen Ostermarsch

LINKEN-Kreisvorsitzender Lothar Löll

Liebe Friedensfreundinnen und liebe Friedensfreunde!

Krieg darf kein Mittel der Politik sein! Wir teilen diese Überzeugung mit der Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen und werden  an Ostern den Protest gegen die weitere Militarisierung der deutschen Innen- und Außenpolitik unterstützen.

Wir fordern den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.

Auch nach 10 Jahren Krieg ist keine friedliche Perspektive für das Land zu erkennen. Die gerade stattfindende Ausweitung des Kriegsgeschehens kostet immer mehr Afghaninnen und Afghanen Leben und Gesundheit.

Sie werden zu Opfern einer fehlgeleiteten Interessenpolitik.

Ähnliches gilt für die eingesetzten deutschen Soldatinnen und Soldaten.

Die Bundeswehr wird derzeit - auch nach dem Abgang von Ex-Minister Guttenberg - weiter zu einer Armee im Einsatz umgewandelt.

Dazu soll die Bundeswehr kleiner und effektiver werden.

DIE LINKE lehnt diese Orientierung auf Krieg ab und fordert stattdessen die schrittweise Abrüstung der Bundeswehr.

Wir lehnen die Werbung der Bundeswehr an Schulen und auf den Arbeitsämtern ab.

DIE LINKE warnt davor, militärisch in den Bürgerkrieg in Libyen einzugreifen. Der US-amerikanische Verteidigungsminister Gates hat es klar ausgedrückt: "Lasst uns die Dinge beim Namen nennen: Die Einrichtung einer Flugverbotszone bedeutet einen Angriff auf Libyen". Ein solcher Schritt hat den Bürgerkrieg und das Töten nicht gestoppt, sondern weiter eskalieren lassen, wie vorhergesagt,  und spielt allein dem Gaddafi-Regime in die Hände.

Ich machs jetzt mal, wie unser ehemaliger Verteidigungsminister: ich klaue! Nur werde ich die Quellen angeben:

Konstantin Wecker hat dies in seinem Lied „Willi 3“, ähnlich auf die Taliban bezogen ausgedrückt:

„Kein Volk der Welt hat einen Herrscher wie Gaddafi verdient, aber haben wir ihn erst noch bewaffnen müssen?“

Jan van Aken, friedenspolitischer Sprecher der LINKEN hat diese Frage auch im Bundestag gestellt und den am lautesten nach einer militärischen Intervention schreienden Parteien zu Recht Kriegstreiberei vorgeworfen. Dafür gab es diesmal nur eine Rüge des Bundestagspräsidenten, keinen Verweis.

Die Menschen in Libyen setzen sich gegen den Despoten zur Wehr und sie verdienen unsere Unterstützung und Solidarität.

Ein militärisches Eingreifen des Westens, als "humanitäre Intervention" getarnt und angelegt auf die Sicherung der reichen libyschen Ölvorkommen und der Abschottung Europas vor Flüchtlingen aus Afrika, würde eine selbstständige und demokratische Entwicklung Libyens unmöglich machen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, den Einsatz der Bundeswehr in der Region auszuschließen und sich international für eine friedliche Beilegung des Konfliktes einzusetzen.

Im Ende aller militärischen Auslandseinsätze, der Auflösung der NATO und ihrer Ersetzung durch ein System kollektiver Sicherheit unter der Beteiligung Russlands, Initiativen zur Abrüstung im nuklearen und konventionellen Bereich und einer solidarischen Weltwirtschaftsordnung sehen wir Schritte hin zu einer friedlichen Welt.

Dafür engagieren wir uns und gehen Ostern gemeinsam mit der Friedensbewegung im ganzen Land auf die Straßen und Plätze.

Wir stellen an dieser Stelle auch die Frage nach der Demokratie in unserem Land.

Demokratie bezeichnet eine Form des Regierens basierend auf Zustimmung der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und deren Beteiligung.

In der Frage des Afghanistan-Einsatzes stellen Umfragen regelmäßig fest, dass mittlerweile über 70 % der Bevölkerung diesen ablehnen. Dennoch stimmt der Bundestag jeder Verlängerung immer wieder mit großer Mehrheit zu!

Das Gleiche gilt für die Energiepolitik!

Eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ist für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Jeden Montag gehen in ganz Deutschland die Bürgerinnen und Bürger auf die Straße und fordern ein Abschalten.

Im Anbetracht der Katastrophe von Fukushima und im Angedenken an die vor 25 Jahren stattgefundene Katastrophe von Tschernobyl ist es unverantwortlich, auch nur einen Meiler weiter laufen zu lassen.

 

Es ist eine Besonderheit bei den diesjährigen Ostermärschen überall im Land, dass die Anti-Atom- Bewegung verstärkt mit der Friedenbewegung gemeinsam marschiert.

Denn die Ursachen sind die gleichen.

Es ist an der Zeit, dass wir erkennen und dies auch immer wieder sagen:

es sind die Eigentumsverhältnisse, das (und dies ist ein Zitat Oskar Lafontaines) „wem gehört was aus welchen Gründen“. Diese Frage müssen wir auch im Zusammenhang mit Krieg und Frieden stellen

Und ich zitiere Brechts Gedicht Fragen eines lesenden Arbeiters, wie Oskar das auch immer tut:

„Wer baute das siebentorige Theben

In den Büchern stehen die Namen  von Königen

Schleppten sie die Felsbrocken heran…“

Diejenigen, die in diesem Land die Felsbrocken schleppen, diejenigen die den Konzernen ihre Gewinne ermöglichen, werden nicht genannt.

Sie kommen nicht vor in den Plänen der Regierenden und der Lobbyisten.

Sie feiern ihren Geburtstag nicht im Kanzleramt und sie können nicht Druck auf die Regierung ausüben, wie es die 4 großen Energiekonzerne tun, um ihre Interessen durchzusetzen.

Als RWE die Abgabe für erneuerbare Energien aussetzte, weil die Laufzeitverlängerung durch ein Moratorium gestoppt wurde, fiel mir nur ein Wort ein: ENTEIGNEN!

Energieerzeugung ist öffentliche Daseinsvorsorge. Sie gehört nicht in die Hände gewinnorientierter Konzerne.

Es wird sich nichts verändern, wenn die Eigentumsverhältnisse so bleiben, wie sie sind!

Für eine friedliche Welt- gegen die militärische Nutzung von Atomenergie in Form von Atomwaffen und gegen weitere atomare Stromerzeugung und unsichere Lagerung radioaktiver Abfälle.

Weitere Bilder...




Erich Krichbaum (Brensbach) führt die Liste der LINKEN für den Kreistag an.

Entgültige Verabschiedung der KandidatInnenliste am 16.12.2010

Bei den Wahlen zur Aufstellung der KandidatInnen für den Odenwälder Kreistag am 16.11.2010 im Deutschen Haus in Michelstadt wurde der Brensbacher Erich Krichbaum auf den Ersten Listenplatz gewählt.

Erich Krichbaum gehört dem Kreistag bereits seit 2006 an und ist Fraktionsvorsitzender. In seinem Kurzbericht über die vergangene Legislaturperiode konnte er als Erfolg die Einrichtung des Runden Tischs Hartz IV vermelden. Er beklagte, daß zahlreiche Anträge, durch die Fraktion DIE LINKE eingebracht, von den Fraktionen der Grünen oder der Sozialdemokraten übernommen, und in der Presse diesen zugute geschrieben wurden.

Dennoch zieht er eine positive Bilanz der Arbeit im Kreistag.

Als zweites Fraktionsmitglied gehört derzeit Stephan Krieger (Breuberg), nach dem gesundheitsbedingten Ausscheiden des ehemaligen Erbacher Bürgermeisters Uwe Hartmann, dem Kreistag an. Krieger wurde auf Listenplatz 4 gewählt.

Auf Platz 2 auf der Liste wurde Elke Löll (Beerfelden) gewählt. Frau Löll ist Mitglied im Kreisvorstand, Frauenbeauftragte sowie hauptamtliche Mitarbeiterin im Bürgerbüro der Bundesstagsabgeordneten Sabine Leidig.

Bei der Fortsetzung der Listenwahlen am 01.12.2010 in Bad König wurde Helga Marx (Bad König) auf Platz 3 der Liste gewählt. Die engagierte Sozialarbeiterin ist Gründungsmitglied der Vorgängerpartei  WASG im Odenwaldkreis und gehört der LINKEN, in deren Vorstand sie auch bereits mitgearbeitet hat, von Beginn an an.

Auf Platz 5 wurde die Schülerin Janina Hupperten aus Michelstadt-Vielbrunn gewählt.
Listenplatz 6 hat Peter Bosse aus Michelstadt inne.

Die Liste wurde nach erneuter Vertagung am 16.12.2010 vervollständigt und abgeschlossen

Die Ergebnisse im Überblick:

1. Erich Krichbaum (Brensbach)
2. Elke Löll (Beerfelden)
3. Helga Marx (Bad König)
4. Stephan Krieger (Breuberg)
5. Janina Hupperten (Michelstadt)
6. Peter Bosse (Michelstadt)
7. Diana Hupperten (Michelstadt)
8. Franz Kirsch (Breuberg)
9. Tanja Krieger (Breuberg)
10. Lothar Löll (Beerfelden)
11. Traudel Hartmann (Erbach)
12. Harald Diegelmann (Hesseneck)
13. Jörg Schöbel (Michelstadt)
14. Patra Suchanek (Brensbach)
15. Anton Stortchilov (Michelstadt)
16. Joachim Klaumünzner (Höchst)
17. Ottmar Wagner (Breuberg)
18. Thomas Keil (Bad König)

Der aus Wiesbaden angereiste Fraktionsgeschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. im hessischen Landtag, Jörg Cezanne, der die Wahlversammlung leitete zeigte sich zufrieden mit dem harmonischen Verlauf der drei Abende.
Die Gesamtliste wurde von der Mitgliederversammlung am 16.12.2010 einstimmig angenommen.


Die ersten 7 Kandidatinnen und Kandidaten der Kreistagsliste der LINKEN v.l.n.r.: Erich Krichbaum (Platz 1), Janina Hupperten (Platz 5), Helga Marx (Platz 3), Peter Bosse (Platz 6), Diana Hupperten (Platz 7), Elke Löll (Platz 2) Stephan Krieger (Platz 4)

DIE LINKE. Odenwaldkreis: Schuldenbremse bedeutet Sozialabbau

Stellvertretender Landesvorsitzender Achim Kessler referiert zum Thema

08.02.2011 Michelstadt

„Mit der Volksabstimmung über die Schuldenbremse, will sich die CDU-FDP-Landesregierung eine Legitimation für den bevorstehenden brutalst-möglichen Sozialabbau verschaffen. SPD und Grüne tragen das mit“, mit diesen Worten kommentiert der stellvertretende Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hessen, Achim Kessler, den gemeinsamen Beschluss von CDU, SPD, FDP und Grünen, die Wählerinnen und Wähler zeitgleich mit der Kommunalwahl am 27. März über die Verankerung einer Schuldenbremse in der Hessischen Verfassung abstimmen zu lassen.“

 

„Seit 1998 sind dem Land Hessen insgesamt 10 Milliarden Einnahmen verloren gegangen, weil CDU, SPD, FDP und Grünen in unterschiedlichen Regierungskonstellationen Konzernen und Reichen Steuergeschenke gemacht haben. Das ist ein Viertel der hessischen Schulden in Höhe von 39 Milliarden Euro. Wir brauchen keine Schuldenbremse, sondern Konzerne, Reiche und Spitzenverdiener müssen endlich angemessen an der Finanzierung des Sozialstaats beteiligt werden. Die Schuldenbremse wir zu Sozialabbau führen und den Städten und Gemeinden auch noch den letzten Handlungsspielraum nehmen. DIE LINKE ist die einzige Partei, die die Schuldenbremse ablehnt.“

Freche Frauen- Ein starkes Team!

Frauen auf der Liste der Odenwälder LINKEN

v.l.: Helga Marx (Listenplatz 3), Janina Hupperten (Platz 5), Diana Hupperten (Platz 7), Elke Löll (Platz 2)

"Freche Frauen wählen DIE LINKE!" Das ist im Odenwaldkreis nicht anders als im restlichen Hessen!

Und damit Frauen auch richtig gut vertreten sind hat der Odenwälder Kreisverband der Partei DIE LINKE ein starkes Team an der Spitze seiner Kandidatinnen und Kandidaten.

Weil uns Politik für Frauen ganz wichtig ist. Und weil niemand Frauen besser vertreten kann als Frauen.

Lafontaine in Frankfurt: Grandios

Wahlkampfauftakt mit Oskar Lafontaine am 11.02.2011

(11.02.11) Mit Musik, einer schnellen Folge kommunalpolitischer Beiträge aus dem Rhein-Main-Gebiet und einem brillanten Oskar Lafontaine startete DIE LINKE ihren Kommunalwahlkampf für Süd-Hessen äusserst erfolgreich. Denn obwohl die Stadt Frankfurt die Plakatierung zur Veranstaltung rechtswidrig entfernt hatte, war der größte Saal Frankfurts gerade groß genug und mit 700 Gästen voll ausgelastet. weiterlesen


50 000 bei Großdemonstration gegen Stuttgart 21 +

Odenwälder LINKE waren dabei!

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN-Kreistagsfraktion, Erich Krichbaum, war in Begleitung seiner Frau sowie der Wahlkreismitarbeiterin Elke Löll und dem Odenwälder Kreisvorsitzenden Lothar Löll zur Großdemonstration in Stuttgart gereist.

Vor Ort konnten sich die Odenwälder ein Bild von einer starken Demokratiebewegung, bei der die Menschen zu Tausenden ihre eigenen Interessen auf der Straße vertreten gegen eine Politik, die schon lange jeden Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern verloren hat.

Nicht nur in Stuttgart wird das Demokratiedefizit sichtbar.
Wir erleben es täglich in der Politik für Konzerne und Banken, bei der eine Regierung und deren Handlanger sich an der Spendenhöhe der Allianz, Deutscher Vermögensberatung, Verband der Bayrischen Metall- und Elektroindustrie, Berenberg Bank oder Adolf Würth GmbH orientieren.
Klientelpolitik ist angesagt. Die Atomlobby erhält ihre Lauftzeitverlängerung auf dem Silbertablett. Die abgeschriebenen Meiler sind eine Lizenz zum Gelddrucken für die Energiekonzerne. Und investieren müssen sie auch nicht. Nachbesserungen wird der Steuerzahler finanzieren, der auch die Endlagerung zu zahlen hat und obendrein noch zusehen muß, wie in jedem Jahr die Stromkosten unter einem anderen Vorwand angehoben werden. Nur damit die Reingewinne jährlich steigen und die Konzernherren sich die Taschen füllen können.

Odenwälder Linke und Bundesvorstand bei der Großdemo in Stuttgart

In seiner Sitzung vom 4.11.2009 hat der SGB II Beirat des Odenwaldkreises beschlossen, eine Untergruppe „Armutsbekämpfung im Odenwaldkreis“ aus den Mitgliedern des Beirates und evtl. noch zu bestimmenden Vertretern aus Vereinen und Verbänden zu gründen. Der SGB II-Beirat folgte damit einstimmig einem Antrag der Kreistagsfraktion der LINKEN im Odenwaldkreis vom 02.10.2008.
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DIE LINKE. Hessen: Kommunalwahlkampf beginnt mit „Heißem Herbst“

Langenselbold, den 29. August 2010

Auf ihrem Parteitag in Langenselbold hat DIE LINKE. Hessen
kommunalpolitische Eckpunkte für die Kommunalwahl im kommenden Frühjahr
beschlossen. „DIE LINKE tritt für lebenswerte Kommunen für alle an“, erklärt
Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE.
Hessen:
 
„Die Anhäufung von Reichtum in den Händen Weniger führt zu wachsender Armut
und ausgeplünderten öffentlichen Kassen. DIE LINKE. Hessen wird sich mit
eigenen Aktionen an dem ‚Heißen Herbst’ beteiligen, den auch Gewerkschaften,
Sozialverbände und soziale Bewegungen gegen das Kürzungspaket der
Bundesregierung angekündigt haben. Die Proteste gegen die Kürzungspläne
werden der Auftakt für unseren Kommunalwahlkampf sein.“
 
Der Landesparteitag der LINKEN rief mit einem einstimmigen Beschluss zu den
Protestkundgebungen der Aktionsgruppe ‚Georg Büchner’ am 18. Oktober im
Frankfurter Bankenviertel auf. Zuvor hatten die Delegierten des
Landesparteitages einen neuen Landesvorstand gewählt:
 
Heidemarie Scheuch-Paschkewitz
(Landesvorsitzende)
Ulrich Wilken
(Landesvorsitzender)
Gabi Faulhaber
(stellvertretende Landesvorsitzende)
Achim Kessler
(stellvertretender Landesvorsitzender)
Peter Vetter
(Landesschatzmeister)
Waltraud Eisenträger-Tomcuk
(geschäftsführendes Mitglied)
Michael Erhardt
(geschäftsführendes Mitglied)
Diana Hupperten
(geschäftsführendes Mitglied)
Franziska Blendin
Manfred Coppik
Martin Deistler
Eylem Durmaz
Brigitte Elgert
Adrian Gabriel
Stefanie Haenisch
Petra Heimer-Dietz
Lisa Hofmann
Jörg Jungmann
Jens Liedke
Kostas Papoutsakis
Emine Pektas
Jan Schalauske
Hermann Schaus
Manuela Schon
Charlotte Ullmann
 
Dr. Achim Kessler
Landespressesprecher
Stellvertretender Landesvorsitzender
Der neugewählte Landesvorstand singt "Die Internationale"

Annahme verweigert 2

DIE LINKE beteiligt sich an DGB-Protest gegen Sozialkahlschlag

(v.l n.r. )Bernd Knapp, Michael Appelt (DIE LINKE. Kreisverband Bergstraße) unterstützen Diana Hupperten, Gerald John, Nico Pausar und Stephan Krieger bei der Rücksendung des Sparpakets

"Das Sparpaket zurück an den Absender" war am Samstag, dem 14. August 2010 die Losung bei der Protestkundgebung gegen den sozialen Kahlschlag der schwarz-gelben Bundesregierung.

Vor den Wahlkreisbüros von CDU und FDP taten vor allem Gewerkschafter aus dem Odenwaldkreis, aber auch eine Gruppe der LINKEN ihren Unmut kund über die ungerechten Auswirkungen des Sparpaketes gerade auf die Schwächsten der Gesellschaft, auf Erwerbslose, auf Familien, auf Rentner und auf berufstätige Normalverdiener.

.

Wir verweigern die Annahme des Sparpakets!

Wir wollen keine Rente ab 67, wir wollen keinen völkerrechtswidrigen Krieg in Afghanistan, wir wollen keine Laufzeitverlängerung für marode Kernkraftwerke, wir wollen keine Niedriglöhne.

Derzeit schreiben die Mainstreammedien über einen Aufschwung, über Wirtschaftswachstum!

Dieses Wachstum wird erkauft durch die Armut derer, die es erwirtschaften!

Es wird erkauft durch Niedriglöhne, durch Leiharbeit, durch prekäre Beschäftigung!

Damit muß Schluß sein!

Heute Aktion gegen Stuttgart 21 vor dem Bundesrat

von Sabine Leidig, Freitag, 24. September 2010 um 17:14 Uhr

Aktion von Campact vor dem Bundesrat

Mappus kneift vor Protest am Bundesrat – und schickt uns seinen Minister

-> weiterlesen


Lammert wirft DIE LINKE wegen stillen Gedenkens für die Kundus-Opfer raus

DIE LINKE hat geschlossen gegen die Verlängerung des Kriegseinsatzes und gegen die Truppenaufstockung gestimmt, die heute mit der Mehrheit von Union, SPD und FDP beschlossen wurde - bei 429 Ja-, 111 Nein-Stimmen und 46 Enthaltungen. Am Ende der Rede von Christine Buchholz haben die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE still der Opfer des NATO-Bombardements bei Kundus am 4. September 2009 gedacht. Buchholz unterstreicht in ihrer Rede: Ohne die Unterstützung der NATO-Soldaten wäre die Karsai-Regierung nichts. Militärische Aufstandsbekämpfung und Schutz der Bevölkerung sind unvereinbar. Die Bombardierung der Tanklaster wird nicht die letzte dieser Art bleiben, wenn Sie heute die Verlängerung des Mandats beschließen. Deutschland ist an einem Krieg gegen die einfache Bevölkerung in Afghanistan beteiligt.  

Die Suhler Erklärung vom 17.04.2010

Am 17. April 2010 nahmen die Frauenbeauftragte der LINKEN im Odenwaldkreis Elke Löll und der Kreisvorsitzende Lothar Löll am Nord-Süd/Ost-West-Treffen der LINKEN in Suhl teil.
Ebenfalls mit in Suhl war das Mitglied im Geschäftsführenden Landesvorstand Hessen und Vorstandsmitglied im Kreisverband Odenwald, Frau Diana Hupperten.

Am Schluß der Veranstaltung wurde eine gemeinsame Erklärung verabschiedet.

Die Odenwälder freuen sich besonders, da der Thüringische Kreisverband Suhl die Bereitsschaft auf eine Partnerschaft der beiden Kreisverbände signalisiert hat.
Damit hat der Odenwälder Kreisverband neben Wuppertal nun einen zweiten Partnerverband.

Koch ist weg

 

Der Ministerpräsident des Landes Hessen hat ohne wirklich etwas zu sagen seinen Rückzug aus der Politik verkündet. Koch, bekannt für die rassistische Kampagne gegen die Einführung der doppelten Staatsbürgeschaft, wird noch in diesem Jahr alle seine politischen Ämter niederlegen. Die CDU hat die Chance, das System Koch zu beenden, erklärte der Landesvorsitzende der Hessischen LINKEN Ulrich Wilken.


Zum Rücktritt des hessischen Ministerpräsidenten und CDU-Vorsitzenden Roland Koch erklärt Ulrich Wilken, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen:
"Ich kann Roland Koch nur zustimmen: Seine Entscheidung ist richtig für Hessen. Lügen, Schwarzgeld-Affären, rechtspopulistische Kampagnen gegen Migrantinnen und Migranten, Kürzungsorgien im Sozialbereich, rechtsradikale Ausfälle von CDU-Landtagsabgeordneten, Vetternwirtschaft bei der Besetzung von Stellen –– all das hat das Bild Hessens in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland geprägt. Es ist gut, dass Koch mit seinem Rücktritt die Möglichkeit eröffnet, dieses System zu beenden.

Ich wünsche der hessischen CDU die Kraft zu einem Neuanfang. Doch wird es wohl beim Wunsch bleiben, wenn Innenminister Volker Bouffier als Kochs Konkursverwalter im Gespräch ist. Zu tief ist seine Verstrickung in Kochs Tankstellenconnection und die zahllosen Skandale der hessischen CDU."



Unser Partnerkreisverband feiert...und wir fahren hin!

Nun ist es mal wieder soweit: Das SOMMERFEST DER LINKEN 2010 steht unmittelbar bevor, es findet am 14. August statt – und das, wie in den vergangenen Jahren auch – an der Begegnungsstätte der Volkssolidarität am Himmelreich. Ebenso unverändert ist die Anfangszeit 14.00 Uhr. Alle, die bisher dabei waren,wissen, dass sie wieder ein buntes Programm erwartet, bei dem für Jede und Jeden etwas dabei ist,sei es gleich zu Beginn die gemütliche Kaffeerunde mit Kuchenbasar, für den viele Helferinnen und Helfer wieder Kuchen backen, sei es Bratwurst und Rostbrätl, ein zünftiges Fassbier oder in den Abendstunden dann auch wieder „Mojito“, „Cuba Libre“ und andere
Cocktails von der Havanabar.

Politik darf bei Linken natürlich nicht fehlen. So werden wir den Fraktionsvorsitzenden
im Thüringer Landtag Bodo Ramelow zu Gast haben, natürlichsind die hier direkt gewählten Abgeordneten Jens Petermann (MdB) und Ina Leukefeld (MdL) mit vor Ort
und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Südthüringen sind ebenso dabei wie Suhler Stadträte und es ergeben sich eine ganze Reihe Anknüpfungspunkte für Gespräche auf dem Podium, aber beispielsweise auch an der „Ansprechbar“. Themen werden unter anderem sein: „Kommunen in Not“, „Land unter – Thüringen ein Jahr
nach der Landtagswahl 09“ oder „DIE LINKE in Ost und West“. So haben auch wieder Würzburger GenossInnen oder Freunde aus dem Main-Rhön- Kreis ihr Kommen zugesagt und sicher kommen nach dem Suhler Ost-West-Treffen im Frühjahr auch GenossInnen aus anderen Landesverbänden. Auch kulturell wird wieder einiges geboten: So geht es nachmittags schon mit dem Kinderchor „Sweetys“ aus Suhl los, bevor dann das Duo „Spieltrieb“ aus Oldenburg auf der Bühne steht. Die beiden liefern Eins-A-Kunsthandwerk mit erlesen geistreichen Texten. Humorvoll, spitz, filigran, liebevoll und verflucht ehrlich. Von leise bis laut, nuanciert und präzise. Die musikalische Ebene ist dabei nicht minder hochwertig. Zwei Typen, zwei Klampfen, das bedeutet bei Spieltrieb vierstimmig – sie interpretieren Folk, Jazz, Chanson, Punk, Rock, Country oder Reggae, als wäre eine Durchmischung dieser Genres völlig selbstverständlich.
Gegen 19 Uhr wird „Haase solo“ die Bühne in Beschlag nehmen. Hartnäckig nennt er sich Liedermacher. Trotz dieser scheinbar staubverkrusteten Bezeichnung ist Christian Haase keiner, der den Zeigefinger in die Höhe hebt. Seine Lieder belehren nicht. Sie
zeigen auf und machen sich breit… Er versteht sich als Entertainer. Als Unterhalter.
Er bringt sein Publikum zum Lachen und zum Nachdenken. Haase ist Geschichtenerzähler... im Lied und im Text dazwischen! So wurde sein letztes
Album für denVierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Auf jeden Fall geht man nach einem Haase-Konzert nie leer nach Hause, sondern ist voll mit Ideen und Energie und der Lust auf ein nächstes Mal.
„Wie in den letzten Jahren gibt es auch wieder ein Kinderfest und Straßentheater,
Mitmachtänze und der Fotowettbewerb „Ich liebe Suhl“ werden eine Rolle spielen und eine oder andere Überraschung auch noch mit dabei“ sagt Tobias Walther
als einer der Organisatoren und Boris Dittrich ergänzt: „Jetzt muss noch das Wetter mitspielen - zu viele Gäste können eigentlich auch nicht kommen, wir sind jedenfalls gut aufgestellt.“ Insofern kann man das wohl nur als Einladung für den 14. August verstehen: Jede Menge Kultur, Politik, Spaß und Unterhaltung – und das alles für „ohne
Eintritt“…- isch -

Anfrage: Runder Tisch Armutsbekämpfung

          4. Jan. 2010

Anfrage:     Runder Tisch Armutsbekämpfung 

Sehr geehrter Herr Landrat Kübler, 

Im Herbst des Jahres 2008 hatten wir in einem Antrag die Einrichtung eines Runden Tisches zur Armutsbekämpfung vorgeschlagen.

Der Kreistag überwies diesen Antrag zur abschließenden Beratung an den SGB II -

Beirat. Dieser hat die Angelegenheit – nach über einem Jahr – beraten und dabei einstimmig beschlossen, einen Runden Tisch Armutsbekämpfung im Odenwaldkreis als Unterarbeitsgruppe des SGB II – Beirates einzurichten.

Wir haben dazu die folgenden Fragen:

 

1.  Wie lange wird es noch dauern, bis der Runde Tisch einberufen wird und seine

     Arbeit aufnehmen kann ?

     Welche Hindernisse standen der Einberufung bis jetzt im Wege ?

2.   Wer ist mit der Federführung für die Einberufung beauftragt ?

3.  Wird eine Mitarbeit durch uns – als Initiatoren des Runden Tisches – bei der

     Vorbereitung und/oder Koordinierung gewünscht ?

Mit freundlichen Grüßen

Erich Krichbaum

Fraktionsvorsitzender



NRW: SPD und Grüne verhindern Politikwechsel

 

SPD und Grüne haben einen Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen verhindert. Mit fadenscheinigen Gründen ließen sie bereits das erste Sondierungsgespräch mit der LINKEN platzen. Offensichtlich waren sie von Anfang entschlossen, die Gespräche platzen zu lassen. Denn bereits zeitgleich lud die SPD die CDU zu Gesprächen über eine Große Koalition ein. "Das ist Wahlbetrug an der Bevölkerung dieses Landes!", erklärte Landesvorsitzende Wolfgang Zimmermann am Wochenende auf dem Landesparteitag der LINKEN in Bottrop. DIE LINKE war dort eigentlich zusammengekommen, um über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen zu entscheiden

Ulrich Maurer, der die Gespräche im Auftrag des Parteivorstands begleitet hatte, erklärte, DIE LINKE sei bis an die Grenzen dessen gegangen, was ihre Glaubwürdigkeit zulasse. Zur Bewertung der DDR war sie bereit, wortgleich die Erklärung aus dem Brandeburger Koalitionsvertrag zwischen SPD und LINKE zu übernehmen. Weitere Privatisierungen, wie sie die Grünen wollten, oder ein weiterer Beschäftgungsabbau im Öffentlichen Dienst seien mit der LINKEN allerdings nicht zu machen



Odenwälder Charme auf dem Hessentag

Beim Stand der Landtagsfraktion der LINKEN auf dem Hessentag 2010 in Stadtallendorf wirkte das Mitglied im Geschäftsführenden Landesvorstand sowie im Odenwälder Kreisvorstand, Diana Hupperten, aktiv als Helferin mit. Sie informierte interessirte Besucher/innen über die Arbeit der Landtagsfraktion und die Ziele der Linken.

Landtagsabgeordneter Hermann Schaus mit Diana Hupperten

Eine Doppelspitze für DIE LINKE?

Landesvorsitzender Ulrich Wilken (links) stellt die beiden Kandidaten für den Parteivorsitz, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, vor.

Am Freitag, den 9. April 2010 haben sich Gesine Lötzsch und Klaus Ernst in Frankfurt am Main den Mitgliedern der Partei DIE LINKE und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Beide sind als zukünftige Parteivorsitzende vorgeschlagen, da Lothar Bisky nach seinem Einzug in das Europäische Parlament sowie auch Oskar Lafontaine aus gesundheitlichen Gründen angegeben haben, nicht mehr für diese Ämter zu kandidieren. Im gut besuchten Saalbau Gutleut umrissen die designierten Parteivorsitzenden ihre politischen Schwerpunkte und standen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Gesine Lötzsch stellte klar, dass DIE LINKE mit der von Oskar Lafontaine vorgegebenen Linie, keine Kompromisse bei den Themen Hartz IV, Mindestlohn, Afghanistankrieg und der Rente mit 67 zu machen, sehr erfolgreich war. Daraus ergebe sich die Verpflichtung, diesen Kurs fortzuführen. Lötzsch weiter: "DIE LINKE ist die Partei der sozialen, demokratischen und ökologischen Erneuerung". Gesine Lötzsch war bereits 1990 - damals noch für die PDS - Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Berlin-Ost. Bei der Bundestagswahl 2002 gewann sie das Direktmandat in ihrem Wahlkreis und war neben Petra Pau die einzige Abgeordnete der PDS, da diese an der 5%-Hürde scheiterte. Seit dem erstmaligen Bundestagseinzug der neu gegründeten Partei DIE LINKE im Jahr 2005 ist Gesine Lötzsch stellvertretende Fraktionsvorsitzende und haushaltspolitische Sprecherin.

Klaus Ernst stellte bei seiner Rede eindeutig klar, wo die Probleme derzeit innerhalb der Partei liegen und wie diese angegangen werden müssen: "Nach dem Parteitag müssen wir uns um Inhalte kümmern und nicht weiter um das Personal streiten, denn an den Inhalten werden wir gemessen." Auch zur Frage nach dem Umgang mit den Gewerkschaften äußerte sich der IG-Metall-Bevollmächtigte eindeutig: "Linke Politik ohne Verankerung in der organisierten Arbeiterschaft ist nicht durchsetzbar. Wenn wir den Zuspruch der Arbeitnehmer verspielen, werden wir vielleicht fein sein - aber auch klein." Ernst bekräftigte zudem eine zentrale Forderung aus dem Bundestagswahlkampf nach der Verstaatlichung und Demokratisierung des privaten Bankensektors, der sich nun auch im Entwurf für das Parteiprogramm widerspiegelt. "Die HRE wurde verstaatlicht - warum aber nur die Banken, die nichts wert sind? Wir wollen auch die, die etwas abwerfen.", sagte Ernst. Der stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende wurde erstmals 2005 in den Deutschen Bundestag gewählt, nachdem er zuvor die WASG mitgegründet hatte und als IG-Metall Funktionär in Schweinfurt politische Streiks gegen die AGENDA 2010 Politik der damaligen Bundesregierung unter Gerhard Schröder organisierte, woraufhin er aus der SPD ausgeschlossen wurde. Sein Verhältnis zur ehemaligen Partei brachte Ernst - gemessen an einer der wichtigsten politischen Fragen dieser Zeit - auf den Punkt: "Bei der Hartz-Debatte eiert die SPD rum wie ein Tanzbär."

Die Wahl des neuen Parteivorstandes findet auf dem Bundesparteitag am 15./16. Mai 2010 in Rostock statt.

Am Rande des Ostermarschs 2010: Make Love, not war!

Leider leben wir nicht in dieser friedlichen Welt, wie das Foto glauben machen könnte.
Noch am Vorabend des Odenwälder Ostermarsches ging die Meldung über die Nachrichten, daß 3 deutsche Soldaten bei Kundus gefallen seien.
Wie zur Bestätigung der Notwendigkeit der Ostermarschbewegung!

Und tatsächlich ist es wichtiger denn je, daß sich die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes für den Frieden einsetzen. Es ist wichtiger denn je seine Meinung auf der Straße kund zu tun, denn sonst wird sie nicht wahrgenommen.

Mittlerweile lehnen fast 80 % der Bevölkerung den Militäteinsatz in Afghanistan ab, den Kriegsminister zu Guttenberg nun "umgangssprachlich Krieg" nennt.
So gesehen war es dürftig, was an Menschen zu den Ostermärschen auf der Straße war. Doch auch die Zustimmung derer, die nicht direkt teilnahmen, war zu spüren. Wir waren für eine gute Sache unterwegs.

Und es wird nicht das Ende unseres Engagements sein! Wir fordern weiter den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, wir wollen nicht Europameister bei den Rüstungsexporten sein, wir wollen keine Bundeswehr an unseren Schulen und auf Ausbildungsmessen. Wir sind gegen die Verlagerung des US-Hauptquartiers von heidelberg nach Wiesbaden-Erbenheim.

Gut 120 Friedensfreundinnen und Friedensfreunde zogen am Ostersamstag vom Erbacher Schloßplatz zum Michelstädter Lindenplatz, wo die Abschlußkundgebung stattfand. Ein breites Bündnis von Kirchen, Gewerkschaften, Parteien unterstützte die Forderungen nach Frieden, Abrüstung und einer atomwaffenfreien Welt.


Bilder vom Ostermarsch 2010

DIE LINKE fordert Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan in diesem Jahr

In ihrer Klausurberatung hat sich die Fraktion DIE LINKE auf Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit bis zur Sommerpause verständigt. Die Abgeordneten waren sich darin einig, dass angesichts der von der CDU/CSU-FDP-Koalition für die Zeit nach der NRW-Wahl angekündigten sozialen Einschnitte eine starke Linke in Bund und Ländern nötiger denn je ist.  weiterlesen



Erstes Bürgergespräch mit Sabine Leidig im neuen Wahlkreisbüro

Bad König, 11.03.2010

"Ich bin Abgeordnete für ganz Hessen", betonte Sabine Leidig am vergangenen Donnerstag beim ersten Bürgergespräch im Odenwald, zu dem die Bundestagsabgeordnete interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen hatte. Da sie über Platz 1 der hessischen Landesliste in den Bundestag eingezogen ist, könne sie nicht die Präsenz im Wahlkreis ausüben wie eine Direktkandidatin. dennoch hat sie sich vorgenommen monatlich in Bad König zur Bürgersprechstunde zur Verfügung zu stehen.

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Herr Vorsitzender, Herr Landrat, meine Damen und Herren,

Was macht ein Kaufmann, dessen Ausgaben höher sind, als seine Einnahmen?

Er wird entweder seinen Betrieb schließen oder aber – in der Hoffnung auf bessere Geschäfte in der Zukunft – eine Kredit aufnehmen.

Wenn er aber die Hoffnung auf mehr Einnahmen in der Zukunft nicht hat, wird er keinen Kredit bekommen, es ei denn es gelingt ihm, diese Hoffnung  vorzutäuschen.Oder er findet einen Bürgen, der später für die anwachsenden Schulden aufzukommen hat.

 

Was macht ein Landkreis, dessen Einnahmen nicht ausreichen für die wichtigen Ausgaben, die er zu bewältigen hat ?
Entweder kann er seine Aufgaben nicht mehr alle erfüllen oder aber er wird – in der Hoffnung auf höhere Einnahmen in der Zukunft - Kredite aufnehmen....

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Kritische Berichterstattung und Hessische Landesregierung: Zwei Welten begegnen sich

Zum Vorwurf der Hessischen Landesregierung und der Regierungsfraktionen, bei der Berichterstattung der Frankfurter Rundschau in Sachen Steuerfahnder-Affäre handele es sich um eine „gemeinsame Kampagne“ der FR, den Oppositionsparteien und den ehemaligen Steuerfahndern, erklärt Ulrich Wilken, medienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

 „Das letzte Mal, als ich ins Grundgesetz geschaut habe, stand dort: ‚Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.‘“

 Die aktuellen Ausfälle der Regierung und der Regierungsfraktionen gegen Medien und ihre Berichterstattung über die geschassten Steuerfahnder mahnten zur Wachsamkeit.

 „Schließlich wissen wir – nicht erst seit der causa Brender, wie Koch mit unliebsamen Medienvertretern umgeht.“

Jasmin Romfeld

Öffentlichkeitsreferentin  

DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag

Schlossplatz 1-3

65183 Wiesbaden

Tel.: 0611-350.6082 - Fax: 0611-350.6091

 Mail: j.romfeld@ltg.hessen.de

www.linksfraktion-hessen.de



24. Januar 2010

Auch der Landrat schaut noch rein!

Landrat Dietrich Kübler im Gespräch mit Linken-Kreisvositzendem Lothar Löll
DGB-Regionssekretät Horst Raupp bei seinem Grußwort
Landesvorsitzender Ulrich Wilken

Büroeröffnung in Bad König ein voller Erfolg

Etwa 30 Gäste fanden den Weg zur Eröffnung des Wahlkreisbüros der Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig am 24.Januar in Bad König.
Trotz widriger Verkehrsverhältnisse waren Vertreter des benachbarten Kreisverbandes aus Darmstadt ebenso anwesend wie ein Vertreter aus dem Rheingau-Taunus-Kreis.
Lediglich die hessische Landesvorsitzende Heidemarie Scheuch-Paschkewitz ließ sich entschuldigen. der Anfahrtweg wäre bei den unsicheren Straßenverhältnissen nun doch zu weit gewesen.
Dennoch konnte der Kreisvorsitzende der Linken des Odenwaldkreises, Lothar Löll, führende Politiker aus Partei und Fraktion in Hessen begrüßen.
Neben der Gastgeberin Sabine Leidig war der hessische Landesvorsitzende Ulrich Wilken ebenso anwesend wie der parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion und kommunalpolitische Sprecher Hermann Schaus. Fraktionsvorsitzender Willi van Ooyen ließ sich den Besuch im Odenwald ebenfalls nicht nehmen.

Auch zahlreiche Gäste aus Verbänden und Organistionen aus der Region waren anwesend.
Sabine Leidig betonte in ihrer Ansprache dann auch die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit den außerparlamentarischen Gruppierungen.
Als Vertreter des DGB war der Regionalsekretär für Südhessen, Horst Raupp, anwesend. Die Naturfreunde im Odenwaldkreis wurden durch Robert Weber, die Arbeiterwohlfahrt durch Manfred Giebenhain vertreten.
Der Sprecher der Bürgerinitiative gegen die Ortsumgehung in Erbach, Michael Barth, war der Einladung gefolgt, ebenso der Betribsrat von Pirelli in Breuberg, Yalcin Hasneci, der einen weiteren Betribsratskollegen mitbrachte, der in einer kurzen Ansprache von einem Licht der Hoffnung sprach, daß die Linke mit der Eröffnung des Wahlkreisbüros angzündet habe, auch für Migranten. Sabine Leidig zeigte sich tief bewegt durch diese Worte.
Weiterhin anwesend waren Vertreter aus den Kreistagen Darmstadt/Dieburg und dem Odenwaldkreis, Walther Busch-Hübenbecker und Stephan Krieger.
Löll begrüßte weiterhin den Vermieter des Büros, Herrn Keil.

Es folgten die Grußworte. Zunächst sprach Horst Raupp, der für den DGB die gute Zusammenarbeit im Odenwaldkreis, personifiziert mit dem Linken-Kreisvorsitzenden Lothar Löll, der auch im DGB-Kreisvorstand tätig ist und dem DGB-Ortsverband Oberzent (Beerfelden) vorsteht, betonte. Raupp betonte die Notwendigkeit gerade jetzt gemeinsam wachsam zu sein, daß die Folgen der Krise nicht nur die Arbeiter, die Arbeitslosen und die Rentner zu tragen haben.
Landesvorsitzende Ulrich Wilken gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß das Wahlkreisbüro als Anlaufstelle für interessierte Bürger zum Erfolg werden möge.
Er ging auch kurz auf die Erklärung Oskar Lafontaines ein, ab Mai nicht mehr für den Parteivorsitz zur Verfügung zu stehen. Es werde eine schwierige Situation, die die Linke zu meistern habe, aber Wilken ist sicher, daß sich im Konsens eine Lösung finden wird.
Weitere Grußworte sprachen der Betriebsratskollege von Pirelli, Hermann Schaus, Robert Weber von den Naturfreunden sowie Ady Hertel, der als Parteigenosse ebenfalls Hoffnungen in das Büro setzt, gerade auch hinsichtlich der 2011 anstehenden kommunalwahlen.

Am Nachmittag besuchten dann noch Landrat Dietrich Kübler in Begleitung des Bad Königer Bürgermeisters Uwe Veith in Begleitung ihrer Ehefrauen das Büro.
Die beiden waren als Gäste eingeladen gewesen, konnten jedoch aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Neuhjahrsempfangs der Stadt Bad König nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen.
Kübler stellte im Gespräch mit Kreisvorsitzendem Löll fest, daß dieses Büro das Einzige Büro eines Bundestagsabgeordneten im Kreisgebiet sei.
Die Beiden erörteten noch die ehrgeizigen energiepolitischen Ziele, die der Landrat anläßlich seiner 100-Tage-im Amt-Bilanz formuliert hatte.
Kübler und Veith wünschten dem Büroteam  viel Erfolg.

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