„Über 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ‚Schlecker‘ und ‚Ihr Platz‘ bangen nach der Insolvenz um ihre Arbeitsplätze. Sie haben für die Familie Schlecker ein Milliarden-Vermögen erarbeitet. DIE LINKE. Odenwaldkreis unterstützt ihre Forderung, dass das gesamte Vermögen der Familie nun für den Erhalt der Arbeitsplätze eingesetzt werden muss. Am 9. Februar wird DIE LINKE um 15 Uhr vor der Schlecker-Filiale in Erbach, Treppenweg 2, den Beschäftigten ihre Solidarität zum Ausdruck bringen“, erklärt Lothar Löll, Vorsitzender der LINKEN im Odenwaldkreis.
„Anton Schlecker, der im Jahr 2011 mit einem geschätzten Vermögen von zwei Milliarden Euro zu den reichsten Männern Deutschlands gehörte, darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Sein riesiges Vermögen hat er nicht selbst erarbeitet, sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb müssen sie an der Entscheidung, wie es bei Schlecker weiter geht, beteiligt werden. Am besten wäre es, wenn Schlecker in Form einer Genossenschaft künftig von den Beschäftigten geführt werden würde. Sie denken langfristig und nicht nur an kurzfristige Profite, weil sie ihre Arbeitsplätze erhalten wollen. Und sie wissen durch den direkten Kundenkontakt, wie die Schlecker-Märkte attraktiv gemacht werden können.
Durch zahllose verlorene Prozesse vor den Arbeitsgerichten hat Anton Schlecker den Ruf seiner Firma ruiniert, bis niemand mehr dort einkaufen wollte. Es kann nicht sein, dass die Opfer dieser miesen Arbeitsbedingungen dafür nun auch noch ihre Arbeitsplätze verlieren.“

Auf einer Mitgliederversammlung der Suhler LINKEN wurde am 08.10.2011 der Kandidat für die OB-Wahlen im Frühjahr 2012 nominiert. Als einziger Bewerber stellte sich der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Holger Auerswald, der Wahl. Mit 62 von 66 Stimmen wurde er als Kandidat nominiert. Auerswald forderte in seiner Vorstellungsrede eine "Stadtentwicklung mit Augenmaß". Was er sich darunter vorstellt wird in den nächsten Wochen hier nachzulesen sein. (Foto: Tobias Walther)
Rede am 30.12.2011 im Deutschen Bundestag
Elke Löll ist Ansprechpartnerin als neue Wahlkreismitarbeiterin

Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros der LINKEN in Bad König:
Dienstag von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Mittwoch von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Donnerstag von 09:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Telefonisch erreichbar ist das Büro unter:
06063-5036941
Am Sonntag, dem 05. Februar 2012 , 11 Uhr im Bürgerbüro, Schloßplatz 8, 64732 Bad König

Der Kreisverband sowie die Kreistagsfraktion der LINKEN laden recht herzlich zum Neujahrsempfang 2012 ins Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig in Bad König ein.
Als Gastredner begrüßen wir den Fraktionsvorsitzenden im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen.
Willi van Ooyen ist bereits seit den 70er Jahren Organisator diverser Friedens- und Solidaritätsveranstaltungen, z.B. Vietnam oder Chile, seit 1980 Organisator der Ostermärsche sowie aktiv in der nationalen und internationalen Sozialforumsbewegung und seit Jahren in der internationalen Friedensbewegung aktiv.
Im Landtag ist er Sprecher für Europa-, Friedens- und Haushaltspolitik sowie die Verwaltungsreform.
Vorbildlich im ländlichen Raum- Peter Krämer erläutert anschaulich ein Konzept zur Zukunft des ÖPNV

Die Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig, Verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion hatte eingeladen zum Gespräch über die Zukunft der Mobilität im Odenwald und über die Perspektiven des ÖPNV trotz Schuldenbremse.
Kompetente Gäste waren der Erste Kreisbeigeordnete Oliver Grobeis und der OREG-Geschäftsbereichsleiter Nahverkehr, Peter Krämer.
Nachdem Herr Grobeis die finanzielle Lage der Kommunen geschildert und festgestellt hatte, daß es sich nicht um Ausgabenprobleme sondern ein dickes Einnahmeproblem handelt präsentierte Herr Krämer sehr anschaulich sein Ressort, den ÖPNV im Odenwaldkreis. Er ging dabei auf die Probleme der Finanzierung ebenso ein, wie auf das zentrale Anliegen, die Verfügbarkeit des Nahverkehrs in Zukunft zu verbessern. Denn nur wenn auch auf den "kleinen Ortschaften" seitlich des Mümlingtals zu jeder Zeit ein ÖPNV-Angebot zur Verfügung steht, lässt sich die Nutzung des eigenen PKW künftig einschränken. Der Plan ist eine Mobilitätszentrale (online und telefonisch), die Bahn, (Ruf-)Busse, Mitfahrgelegenheiten und Taxifahrten koordinieren und sicherstellen soll, dass jede Bürgerin und jeder Bürger jederzeit binnen einer halben Stunde eine Anschluss hat, um die Ober- oder Mittelzentren des Odenwaldkreises zu erreichen, bzw. von da nach Hause zu kommen. Eine Mobilitätskarte soll quasi als Flatrate für alles gelten – mal mit Zuschlag (Taxi) und mit Bonuspunkte-Option.
In der anschließenden Diskussion wurde unter anderem die Forderung nach einem kostenlosen ÖPNV erhoben. Derzeit, mit der vorhandenen finanziellen Ausstattung der Kommunen Zukunftsmusik, ließe sich das bei einer deutlichen Verbesserung der Einnahmeseite durch eine angemessene Besteuerung auch großer Vermögen, bewerkstelligen. Denn der öffentliche Nahverkehr ist ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Würden die Vermögenden an der Finanzierung des Gemeinwesens genauso beteiligt, wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, dann gäbe es keine Finanzierungslücken in der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Der südhessische DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) forderte, bei der Neuausschreibung der Bedienungsverträge für die Odenwaldbahn die Forderung nach Tariftreue verbindlich mit in die Ausschreibung zu nehmen: „Wenn schon Wettbewerb im öffentlichen Personennahverkehr, dann mit fairen Rahmenbedingungen für alle Anbieter. Ein Wettbewerb im Bereich Service und Qualität ist gut, aber Wettbewerb darf nicht zu Lohndrückerei missbraucht werden. Öffentliche Aufträge dürfen nur an Betriebe vergeben werden, die nachweislich Tariflohn zahlen. Alles andere ist Beihilfe zu Lohndumping auf Kosten der Beschäftigten“. Raupp kündigte an, dass der DGB das Fehlen eines Tariftreue- und Vergabegesetzes in Hessen zum Thema im Landtagswahlkampf machen wird.
Sabine Leidig teilte die Kritik der Fachleute am gewerbeorientierten gesetzlichen Korsett und an der unsinnigen Verabsolutierung von Wettbewerb (der vor allem zu Lasten der Löhne und Arbeitsbedingungen geht). Eine Neuausrichtung die auf Kooperation und auf möglichst bürgernahe, umweltfreundliche, öffentliche Mobilitätsangebote setzt, ohne die Gewinninteressen privater Unternehmen, bzw. einer kapitalistisch ausgerichteten Deutschen Bahn AG muss auf die politische Tagesordnung!
Vorschläge für mehr Bürgerbeteiligung jetzt von der Kreisverwaltung umgesetzt.
Verwaltung nimmt per Internet Verbesserungsvorschläge und Anregungen entgegen
Einstimmig hat der Kreistag des Odenwaldkreises am 12. Dezember 2011 einen ersten Schritt beschlossen, die Bürgerinnen und Bürger an Entwicklungsprozessen und Entscheidungsfindungen zu beteiligen. Ab 2012 erhalten sie die Möglichkeit, zum Haushalt des Kreises Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten, Anregungen zu geben oder auch Positionen des umfassenden Zahlenwerks zu kommentieren. Wie Landrat Dietrich Kübler mitteilt, werden zu diesem Zweck die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan des Odenwaldkreises als pdf-Datei ins Internet eingestellt. Über die eigens dafür eingerichte Adresse http://haushalt.odenwaldkreis.de haben Interessierte anhand eines dort hinterlegten Formulars Zugang zu der Plattform, auf der sie ihre Meinung äußern können.
In der Kreisverwaltung hatte die Abteilung Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) in den zurück liegenden Wochen und Monaten die Grundlagen geschaffen, um den vor rund einem Jahr erstmals publik gewordenen Wunsch der Mandatsträger nach einer stärkeren Einbindung der Bevölkerung ins politische Geschehen in geeigneter Form zu realisieren. Die Zielsetzung lautete auf mehr Transparenz der Verwaltung, Förderung des Mitbestimmungsrechtes und bessere Erkennbarkeit eines Meinungsbildes innerhalb der Bürgerschaft. Die Fachleute erarbeiteten verschiedene Modelle. Der Haupt- und Finanzausschuss des Kreistages entschied sich sich für die Varivante, deren Handhabung im Interesse einer regen Teilnahme am sinnvollsten erschien, und gab dem Kreistag die entsrpechende Beschluss-Empfehlung. Demnach können alle Wahlberechtigten im Kreisgebiet das Angebot nutzen und sich mittels offener Anmeldung per E-Mail mit Vorschlägen und Ideen zum Haushalt, beispielsweise für Einsparungen, an die Verwaltung wenden.
Im Landratsamt ist man sich allerdings im Klaren darüber, dass der nun erstmals auf dem angesprochenen Weg eröffneten Beteiligungschance Grenzen gesetzt sind: Bei mehr als 90 Prozent der im Kreisetat aufgelisteten Angelegenheiten handelt es sich um Pflichtaufgaben. Das heißt, der Spielraum für Sparmaßnahmen fällt bescheiden aus. Dennoch ermuntern der Landrat und seine Mitarbeiter alle Bürgerinnen und Bürger dazu, sich mit Finanzierungsfragen – die letztlich auch die ihren sind – auseinander zu setzen und nicht davor zurück zu scheuen, ihre Gedanken und Überlegungen einzubringen.
An den Kreisausschuss des Odenwaldkreises
Sehr geehrter Herr Landrat Kübler,
nach den jüngst auch in der Öffentlichkeit bekannt gewordenen rechtsradikalen Terroraktivitäten möchten wir Sie um die Beantwortung der folgenden Fragen bitten:
an den Kreisausschuss des Odenwaldkreises z. Hdn. Herrn Landrat Dietrich Kübler, Michelstädter Straße 12 64711 Erbach
Sehr geehrter Herr Landrat Kübler,
wie uns bekannt wurde, ist das am 01. Januar 2005 Kraft getretene OFFENSIV-Gesetz geändert worden. Der neue Paragraph 4a soll nun rückwirkend zum 01 Januar .2011 gültig sein.
Der Text des neuen Paragraphen im Wortlaut:
„§4a
Satzungsermächtigung für die Bestimmung
der Höhe der angemessenen Aufwendungen
für Unterkunft und Heizung
Die Kommunalen Träger werden ermächtigt.....
Gerechtigkeit braucht keine Schuldenbremse!
Dienstag, den 17. Mai 2011
Anlässlich der Regierungserklärung des Hessischen Finanzministers Thomas Schäfer (CDU) zur Schuldenbremse erklärte der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen:
„Heute ist deutlich geworden, dass die Schuldenbremsen-Koalition aus CDU, SPD, Grünen und FDP an ihr Ende gekommen ist. Die gespielte Einmütigkeit vor der Volksabstimmung ist endgültig der Auseinandersetzung darüber gewichen, wo die nächste Kürzungsrunde ansetzen soll."
Während die FDP schon wieder von Steuersenkungen träume, plane der Finanzminister Kürzungen bei der Schulverwaltung.
Deutlich trete nun zutage, dass die Schuldenbremse zwar von vier Parteien unterstützt werde, aber sich alle bisher davor gedrückt hätten, zu den fatalen Folgen des Kreditverbotes klar Stellung zu beziehen. Aus der Volksabstimmung die Legitimation für Kürzungsorgien abzuleiten, werde sicher nicht gelingen, so van Ooyen.
„DIE LINKE fordert statt eines Kürzungszwangs eine gerechte Steuerpolitik, die Reiche und Großkonzerne wieder angemessen besteuert.
DIE LINKE hat ein Steuerkonzept vorgelegt, mit dem Menschen, die weniger als 6000 Euro im Monat verdienen, entlastet werden und das dennoch Mehreinnahmen von 180 Millionen Euro bringt. Das zeigt: Gerechtigkeit braucht keine Schuldenbremse!"
„Es ist fünf vor zwölf, um die Rentenkürzung durch die Rente erst ab 67 zu verhindern – bereits ab Januar werden auch Menschen in der Region mit zusätzlichen Abschlägen bestraft.“ stellten Diana Hupperten und Lothar Löll, Vorsitzende der LINKEN. Odenwaldkreis anlässlich der gestrigen Debatte zur Rente mit 67 fest. Hupperten und Löll weiter: Mehr...
Pressemitteilung Wiesbaden, 5. Dezember 2011 Mehr...
Pressemitteilung Wiesbaden, 1. Dezember 2011 Mehr...
Am Dienstag, dem 17.01.2012 um 19:30 im in der Brauereigaststätte "Zum Deutschen Haus" in 64720 Michelstadt, Bahnhofstr. 20 Mehr...
Ein Abend mit Sabine Leidig und den Gästen Peter Krämer (OREG) und Oliver Grobeis (1. Kreisbeigeordneter) in der Brauereigaststätte "Zum Deutschen Haus" in der Bahnhofstr. 20 in 64720 Michelstadt am 01. Febraur 2012 um 18:30 Uhr Mehr...
Am Sonntag, dem 05.Februar.2012 um 11 Uhr im Bürgerbüro in Bad König mit dem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrke (angefragt) Mehr...