Bankenviertel besetzen! - Kundgebung mit O.Lafontaine

Wenn Ackermann in Frankfurt hustet, erbebt in Berlin das Kanzleramt!

Am 18. November 2011 veranstaltete die Partei DIE LINKE zusammen mit der Europäischen LINKEN eine Kundgebung auf dem Opernplatz in Frankfurt am Main.

Etwa 1000 Teilnehme nahmen an der Veranstaltung teil, die unter dem Motto stand „Gegen die Diktatur der Finanzmärkte". Nadia Valavani, griechische Publizistin, berichtete in ihrer Rede von den tiefen sozialen Einschnitten, die Griechenland von der EU, der Weltbank und dem IWF aufgezwungen wurden und von der allgemeinen Stimmungslage in Griechenland.

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Kein Werben fürs Sterben in der Volksbank Reinheim bei der Ausbildungsmesse am 05.11.2011

Kreisübergreifende Protestaktion am 05.11.2011 in Reinheim

Am 5.11. versuchte die Bundeswehr bei der Ausbildungsmesse in Reinheim, die "Arbeit" als Soldat als ganz normalen Job zu verkaufen. Aktive der drei Kreisverbände Darmstadt, Darmstadt-Dieburg und Odenwald informierten über die Risiken und Nebenwirkungen einer Ausbildung bei der Bundeswehr.




Annahme verweigert!

Das schwarz-gelbe Sparpaket nehmen wir nicht an!

Auftakt zu einem heißen Herbst: Wir verweigern die Annahme des schwarz-gelben Sparpakets

der Bundesregierung. Mit Kampagnen und Aktionen prangert DIE LINKE den unsozialen Kurs der Mövenpick Koalition an.

Die meisten Bürgerinnen und Bürger wissen noch gar nicht was wirklich auf sie zukommt.

DIE LINKE informiert darüber und organisiert mit Sozialverbänden und außerparlamentarischen Gruppen den Widerstand!

Liebe Genossinnen und Genossen,

das Gesundheitssystem wurde bereits unter Rot-Grün und der Großen Koalition massiv ab- und umgebaut. Das Rechtfertigungsmuster ist immer dasselbe: Durch Senkung der ‚Lohnnebenkosten’ – also des Anteils am Gewinn, der für soziale Sicherheit zur Verfügung steht – sollen Unternehmen dazu bewegt werden, Arbeitsplätze zu schaffen. Das Ergebnis: Die neuen Arbeitsplätze sind ausgeblieben, die Gewinne immens gestiegen und soziale Sicherheit gibt es nur noch für Reiche.

In ihrem Koalitionsvertrag haben CDU/CSU und FDP nun die endgültige Zerschlagung des solidarischen Gesundheitssystems als Ziel festgeschrieben. Künftig sollen alle, der Bankmanager wie das Reinigungspersonal, die gleiche ‚Kopfpauschale’ in die Krankenversicherung zahlen. Die Beiträge der Arbeitgeber sollen auf dem derzeitigen Stand eingefroren werden. Unsozialer geht es nicht! Klaus Ernst, stellvertretender Partei- und Fraktionsvorsitzender der LINKEN, bringt das klar und deutlich auf den Punkt: »Die Kopfpauschale ist Hartz IV im Gesundheitswesen«.

DIE LINKE wird dagegen an der Seite von Gewerkschaften und Sozialverbänden kämpfen. Unser Ziel ist eine solidarische Bürgerversicherung, in die alle ohne Bemessungsgrenze einzahlen.

Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen werden CDU/CSU und FDP mit Hochdruck an die Umsetzung ihrer Pläne gehen. DIE LINKE. Hessen bereitet sich schon jetzt auf die dann anstehenden Auseinandersetzungen vor – so hat es unser letzter Landesparteitag beschlossen.

Ab März sollen deshalb in allen Kreisverbänden Veranstaltungen für unsere Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit zur Gesundheitspolitik stattfinden. Wir wollen uns selbst über die Pläne von Schwarz-Gelb und unsere Alternativen für ein solidarisches Gesundheitssystem kundig machen und den Kontakt zu unseren lokalen Bündnispartnerinnen und Bündnispartnern aufnehmen.

 

Um Euch die Vorbereitungen zu erleichtern, legen wir Euch diese Arbeitmappe vor (siehe Anhang). Sie wird in Kürze durch aktuelles Material auf unserer Homepage www.die-linke-hessen.de ergänzt. Neben einer Liste von Referentinnen und Referenten, einer knappen Darstellung des Themas und weiteren Materialien findet ihr hier auch ein Flugblatt und ein Eindruckplakat, die der Landesverband DIE LINKE. Hessen zur Werbung für Eure Veranstaltungen drucken lassen wird. (Nähere Informationen zu dem Flugblatt und dem Plakat erhalten die Kreisvorstände in Kürze).

Bitte teilt uns Eure Planungen für Veranstaltungen und Aktionen mit (achim-kessler@die-linke-hessen. de) damit wir auch diese Informationen im Internet veröffentlichen können!

 

„Truppen raus aus Afghanistan"

Das Mandat für die deutschen Soldaten in Afghanistan läuft am 13. Dezember aus, weshalb der Bundestag es am 10. Dezember verlängern wird. Es wird eine der ersten wichtigen Abstimmungen des neuen Bundestags sein und ist für die Friedensbewegung eine Chance, zu zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen den Krieg in Afghanistan ist.
Wir werden im Rahmen einer Kampagne „Truppen raus aus Afghanistan“ zwischen dem 20. und 28. November in möglichst vielen Städten und Stadtteilen Abstimmungen über die Verlängerung des Mandats machen. Wir geben den Menschen in Fußgängerzonen, vor Betriebseingängen, Universitäten, Schulen usw. die Chance, mit einem Stimmzettel (im Anhang) ihre Meinung über den Bundeswehreinsatz auszudrücken. Am Ende sollen die Ergebnisse aller Abstimmungen in Deutschland zusammengezählt werden. Das Ergebnis wird allen Bundestagsabgeordneten zugeschickt, zusammen mit der Aufforderung, entsprechend abzustimmen.

Die Abstimmung über den Krieg kann notfalls auch allein mit einem Tisch, einer selbst gebastelten Wahlurne aus Pappe und einem Schild „Abstimmen über den Krieg in Afghanistan“ gemacht werden. Wirkungsvoller ist es aber, ab sofort möglichst viele Gruppen, Organisationen und Medien anzusprechen, die mitmachen wollen bzw. über unsere Aktion berichten könnten:

•    Friedensinitiativen
•    Andere politische Initiativen, die gegen den Krieg sein könnten, zum
Beispiel attac
•    Gewerkschaften
•    Lokale Gliederungen von Parteien (nicht nur der LINKEN, sondern auch
von GRÜNEN und SPD)
•    Kirchenvertreter, Kirchengemeinden
•    Örtlich bekannte Künstler und andere Prominente.
Mehr Infos auf: www.afghanistandemo.de